Zwei Jahre DSGVO: So können Unternehmen wichtige Wissenslücken schließen

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Nach zwei Jahren DSGVO haben viele Unternehmen immer noch mit dem Aufspüren personenbezogener Informationen in ihren Datenbeständen zu kämpfen. IntraFind erläutert, wie ihnen Enterprise Search-Technologie helfen kann.

Am 25. Mai 2020 ist die DSGVO seit genau zwei Jahren in Kraft. In vielen Unternehmen nimmt man dieses Jubiläum mit eher gemäßigter Begeisterung zur Kenntnis, denn es ist für sie oft immer noch eine große Herausforderung, die Vorgaben der europäischen Datenschutzverordnung zu erfüllen. Das wiegt umso schwerer, als die Behörden nach dem einjährigen Jubiläum der DSGVO ihre anfängliche Zurückhaltung aufgaben. Sie kündigten an, verstärkt Strafen zu verhängen und setzten diese Ankündigung auch in die Tat um.

Zu den größten Problemen der Unternehmen zählt dabei angesichts der ständig wachsenden Datenflut das Aufspüren personenbezogener Informationen. In ERP- oder CRM-Systemen mit ihrer strukturierten Datenhaltung sind diese Informationen recht einfach identifizierbar; in Quellen wie Fileshare-Dateiablagen, Wikis oder E-Mails ist das wegen ihrer unstrukturierten Datenbestände dagegen deutlich schwieriger.

Enterprise Search-Technologie zur Unterstützung

Abhilfe können hier laut IntraFind spezielle Tools schaffen, die auf Enterprise Search-Technologie basieren. Moderne Lösungen für unternehmensweite Suche sind in der Lage, Inhalte thematisch zu erfassen, Daten automatisch zu sortieren und Beziehungen zwischen Daten zu erkennen. Dafür sind sie mit einem umfassenden KI-Technologiestack aus Machine Learning sowie regelbasierten, linguistischen und semantischen Verfahren ausgestattet. Dadurch lassen sie sich auch hervorragend dafür nutzen, um DSGVO-relevante Daten in unstrukturierten Beständen aufzuspüren. Unternehmen können damit:

Auskunftsersuchen beantworten. Nach Artikel 15 der DSGVO ist jeder berechtigt bei einem Unternehmen nachzufragen, ob personenbezogene Daten vorliegen und wenn ja, welche dies sind. Stellt jemand ein solches Auskunftsersuchen, lassen sich sämtliche angebundene Daten durchsuchen und diejenigen Dokumente herausfiltern, die DSGVO-relevante Daten über diese Person enthalten. Unternehmen sind damit binnen Minuten auskunftsfähig und können die gesetzlichen Fristen problemlos einhalten.

Transparenz schaffen. Die Datenschutzbeauftragten der Unternehmen erhalten die Möglichkeit, herauszufinden, wo überall DSGVO-bezogene Daten liegen. Anhand personenbezogener Aspekte wie Namen, Geburtsdaten, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder Kunden- und Vertragsnummern können sie sich beispielsweise eine nach Vorkommenshäufigkeit sortierte Liste der betreffenden Dokumente ausgeben lassen. Darunter können auch Mitarbeiter- oder Kundenlisten sein, von deren Existenz man unter Umständen gar nichts wusste, weil sie beispielsweise falsch abgelegt wurden.

DSGVO-relevante Daten managen. Der umfassende Überblick über ihre DSGVO-relevanten Daten ermöglicht es Unternehmen, ihre Datenbestände zu bereinigen und  – wenn erforderlich – Daten gezielt zu löschen oder zu anonymisieren. Zudem können sie damit ihre DSGVO-Prozessbeschreibungen vervollständigen. So können sie belegen, dass sie mit einem geeigneten Analysetool alle Vorkehrungen getroffen haben, um ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen.

 

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