Mehr Umsatz dank digitaler Prozesse

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Elektronische Kataloge statt Papierberge, digitale Auftragserfassung statt Zettelwirtschaft. Schweißtechnik-Spezialist Technolit arbeitet mit Smartphones und Tablets, die mit wenigen Klicks einsatzbereit sind. Dank Samsung Knox Mobile Enrollment Service in Kooperation mit der Telekom.

Schweißtechnik-Spezialist Technolit hat als Vollsortimenter auch schweres Gerät im Angebot. Die Außendienstler aber reisen mit leichtem Gepäck zum Kunden. Robert Wagner etwa präsentiert die rund 50.000 Produkte des hessischen Mittelständlers per Tablet – nicht mehr wie früher mit dem 1.400 Seiten starken Katalog. Zudem checkt er vor seinen Besuchen kurz die komplette Kundenhistorie per App. Weil er sieht, dass der Kfz-Meister seit Jahren keinen Schutzhelm mehr geordert hat, zeigt Wagner ihm ein Produktvideo auf dem Tablet; der Kunde bestellt direkt im Onlineshop. Nur ein Beispiel, wie Technolit-Mitarbeiter dank digitalisierter Arbeitsprozesse Kundenbedürfnissen zielgerichteter entsprechen. Die Zahlen dazu liefert die Unternehmensberatung A.T. Kearney: 26 Prozent der Unternehmen, die ihren B2B-Vertrieb digitalisiert haben, wachsen im Vergleich zum Wettbewerb doppelt so schnell.

Digitalisierung senkt Kosten

Technolit hat seit der Digitalisierung weniger Ausgaben: „Ohne gedruckten Katalog sparen wir 47 Millionen Blatt Papier pro Jahr ein – einen kleinen Wald“, sagt Stephan Günther, Technolit-Geschäftsführer. Darüber hinaus spart das Unternehmen noch mehr Papier, weil Kaufhistorien und sämtliche andere Kundeninformationen nicht länger auf Karteikarten stehen. Und auch Bestellungen schreiben die Außendienstler nicht mehr auf Formulare, die sie später in die Zentrale faxen. Die Vertriebssoftware entwickelte die Technolit IT-Abteilung; die Konfiguration der Hardware überließ der Mittelständler einem professionellen Partner. „Wir wollten unsere Tablets und Smartphones nicht einzeln konfigurieren“, erklärt Daniel Seuring, stellvertretender IT-Leiter von Technolit. „Das wäre bei etwa 2.700 Geräten zu aufwändig.“ Das Unternehmen nutzt deshalb den neuen Samsung Knox Mobile Enrollment Service in Zusammenarbeit mit der Telekom, um die von der IT-Abteilung entwickelte Vertriebs-Software auf die Endgeräte aufzuspielen. „Unternehmen müssen sich um nichts kümmern. Die Mitarbeiter erhalten vorkonfigurierte Geräte, die sie sofort nutzen können“, sagt Joachim Glück von der Telekom Deutschland.

Aufwand geht gegen Null

Und das funktioniert so: Eine sogenannte Knox-Kundennummer wird automatisch an Samsung übermittelt, wenn Technolit neue Geräte bei der Telekom kauft. „Dadurch sind sie eindeutig als Eigentum von Technolit identifiziert“, sagt Jochen Höhne, ­Sales Manager IT & Mobile Di­vision bei Samsung Electronics GmbH. „Und durch Samsung Knox Mobile Enrollment lassen sich das Managementsystem von Technolit und damit die gewünschten Apps automatisiert auf den Geräten installieren.“ Somit können Außendienstler direkt loslegen, wenn sie ihr Tablet oder Smartphone erhalten. Denn davor haben die IT-Kollegen die Endgeräte mit nur wenigen Klicks konfiguriert – statt wie bisher in 30 Minuten pro Gerät.

Lieferzeit: „Goldstandard in der Logistik“

Mit dem Umstieg auf Tablet und App wickelt Technolit zudem Kundenbestellungen schneller ab – in wenigen Minuten statt an einem Tag. Auch im Zentrallager, aus dem täglich 2.500 Pakete auf die Reise gehen, sind alle Prozesse mittlerweile elektronisch. „Durch die Digitalisierung laufen die Vorgänge im Lager viel effizienter“. So ist das Paket nur 45 Minuten nach Eingang der ­Bestellung auf dem Weg zum LKW. „85 Prozent der Kunden erhalten ihre Ware ­innerhalb von 24 Stunden“, sagt Günther. „Das ist der Goldstandard in der Logistik.“

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