Großes Sicherheitsbedürfnis der Deutschen im Online-Shopping

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Die Beliebtheit des Online-Shoppings und die Nutzung von Smartphones zum Einkaufen steigen weiter. Gleichzeitig haben deutsche Verbraucher im Vergleich zu Großbritannien, den USA oder Kanada ein besonders hohes Bedürfnis an Sicherheit, fand die -Studie „Lost in Transaction: Payment Trends 2018“ heraus.

 

  1. Online-Shopping überholt den POS: Mehr als die Hälfte der Deutschen kauft laut der aktuellen Paysafe-Studie lieber online ein als im stationären Handel (58 Prozent). 55 Prozent geben sogar an, dass sie heute häufiger online bestellen als noch vor einem Diese Entwicklung verläuft in anderen Ländern ähnlich. In Großbritannien beispielsweise ist Online-Shopping sogar für 68 Prozent der Konsumenten die erste Wahl.
  1. „Online-Shopping „ja“ – Risiko „nein“: In Deutschland nimmt lediglich ein Viertel der Konsumenten (28 Prozent) billigend in Kauf, dass beim Online- Shopping ein gewisses Risiko für Betrug unvermeidbar ist. Ähnlich ist das Verständnis in Österreich (26 Prozent). Anders in den USA und Großbritannien: Hier liegt der Akzeptanzwert bei 70 (US-Amerikaner) bzw. 65 Prozent (Briten).
  2. Zahlung per Rechnung gilt als besonders sicher: Fast jeder dritte Befragte in Deutschland (29 Prozent) hat im letzten Monat seinen Online-Einkauf per Rechnung bezahlt. Aus guten Gründen: 49 Prozent halten die Zahlungsart für besonders sicher. Für 29 Prozent ist der Kauf auf Rechnung besonders bequem. Im internationalen Vergleich können nur die Österreicher mithalten. Bei unseren Nachbarn zahlten sogar 38 Prozent im letzten Monat per Rechnung.
  3. Wo Ratenzahlung helfen kann: Der verbreitetste Grund für den Kauf auf Raten sind immer noch größere Anschaffungen, die nicht direkt beglichen werden können (16 Prozent). Etwa jeder Zehnte der Befragten weltweit (9 Prozent in Deutschland) sieht noch weitere Vorteile: beispielsweise eine gute Möglichkeit, um die Kosten für besser zu verteilen (10 Prozent), oder den eigenen Cashflow besser zu kontrollieren (8 Prozent weltweit, 9 Prozent in Deutschland).
  4. Kontaktloses Bezahlen steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen: Jeder dritte Österreicher (32 Prozent) und sogar mehr als jeder zweite Brite (54 Prozent) gibt an, im letzten Monat kontaktlos am POS gezahlt zu haben, wie beispielsweise über kontaktlose Kartenzahlung. Im Vergleich dazu, zahlten lediglich 9 Prozent der Deutschen im letzten Monat Dies mag daran liegen,   dass   59   Prozent   hierzulande   ein   höheres Betrugsrisiko          beim kontaktlosen Bezahlen befürchten.
  5. Weniger Bargeld im Portemonnaie: 50 Euro hat jeder Deutsche durchschnittlich in bar dabei. Allerdings nimmt die Summe kontinuierlich Jahr für Jahr ab. 38 Prozent geben an, weniger Bargeld mitzuführen als noch vor einem Jahr. Die Deutschen nutzen dennoch regelmäßig einen 88 Prozent hoben im vergangenen Monat dort Geld ab. Jeder Zweite entscheidet sich zudem gleich beim Einkauf für die Cashback Auszahlung.
  6. Das Smartphone auf dem Weg zum Alleskönner: Online-Shopping verlagert sich immer mehr vom Desktop auf das Smartphone. Mittlerweile fühlen sich über die Hälfte der Befragten weltweit (53 Prozent) wohl dabei, per Smartphone Bestellungen abzugeben. Während in Großbritannien über zwei Drittel der Konsumenten (69 Prozent) das Smartphone zum Online-Shopping nutzen, ist die Zahl der Nutzer in Deutschland kleiner (41 Prozent).
  7. Mobile Wallets überzeugen noch nicht: Nur 38 Prozent der Befragten in Deutschland haben ihr Smartphone schon einmal zur Bezahlung , dabei besitzen 91 Prozent ein solches Gerät. Auch wenn in Großbritannien die Bereitschaft zum Ausprobieren größer ist (56 Prozent haben schon einmal per Smartphone bezahlt), bleibt die Befürchtung aller Befragten weltweit groß, dass das Telefon gestohlen wird – und damit das Zahlungsmittel. Fast ebenso viele Smartphone-Besitzer haben sich noch nicht mit der Möglichkeit einer mobile Bezahlung beschäftigt – 28 Prozent der Befragten weltweit geben an, die Bezahlmethode nicht zu kennen.