Qualität der Produktdaten verursacht die häufigsten Probleme bei der Systemanbindung

0

Der digitale Vertrieb schreitet voran. Fast 95 Prozent der deutschen E-Commerce-Gesamtumsätze werden im B2B-Bereich generiert. Aktuelle Ergebnisse einer Studie von ibi research an der Universität Regensburg zeigen den Status quo und die Entwicklungstendenzen im deutschen B2B-E-Commerce auf. Dabei kam heraus, dass der E-Commerce zwar den Händlern weitreichende Chancen bietet, aber auch eine Reihe signifi-kanter Problemstellungen offenbart. So stellt die angemessene Aufbereitung der Produktdaten für den E-Commerce viele Händler vor eine große Herausforderung.

Selbst kleinere Online-Shops verfügen über beachtliche Mengen an Produktdaten. Diese kontinuierlich zu pflegen und zu verwalten, birgt großen Aufwand. Häufig passen bestehende Daten nicht in neue Systeme bzw. neue Daten sind nicht ausreichend geordnet, damit eine sofortige Einspeisung möglich ist. Eine umfangreiche Datenaufbereitung bzw. Datenbereini-gung ist oftmals die Folge.

Ergebnisse aus der aktuellen B2B-E-Commerce-Studie zeigen, dass zwar jeder zweite Händler eine vollautomatisierte Produktaktualisierung in seinem Shop-System betreibt, die Automatisierung jedoch alleine nicht ausreicht, um Produktdaten von angemessener Qualität für den Online-Verkauf bereitzustellen.So verursacht in mehr als jedem zweiten Fall die Aufbereitung bzw. Bereitstellung der Produktdaten für den Web-Shop in geeigneter Qualität mehr Aufwand für die Händler als erwartet. Lediglich 8 Prozent der Befragten geben an, dass der Aufwand für die Aufbereitung geringer war als erwartet. Grund dafür ist, dass bei der Datenaufbereitung eine Reihe verschiedenster Sachverhalte zu berücksichtigen ist, wie z. B. die verschiedenen Preise und Rabattkonditionen für die jeweiligen Abnehmer. Bei 17 Prozent der Befragten können die individuell vorliegenden Preise nicht in das Online-Shopsystem überführt werden.Die vollständige Studie „Online-Kaufverhalten im B2B-E-Commerce 2018“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter: www.ibi.de/B2B-Studie2018.

Artikel kommentieren