Wie schaffen kleine Läden den digitalen Einstieg?

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Kleineren Handelsunternehmen steht die Digitalisierung offen. Warenwirtschaft, Abrechnung, Kundenbindung – mit einer neuen, einfach zu integrierenden Lösung speziell für kleine Einzelhändler läuft alles über eine digitale Plattform. Auch der neue Online-Shop.

Die Kundin hat sich online für den grünen Brokatstoff entschieden und einen Abholtermin vereinbart. An der Kasse gibt ihr der Verkäufer einen Rabatt und druckt ihr gleich einen Gutschein für den nächsten Einkauf aus. Das Kassenterminal zeigt ihm an, dass noch drei weitere Stoffrollen Ketten auf Lager sind und dass das Warenwirtschaftssystem Nachschub für den nächsten Monat geordert hat.

Deutsche Handelsunternehmen haben ihre Digitalisierung in den letzten Jahren weiter vorangetrieben – zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“ der Telekom und techconsult. Rund 37 Prozent haben die Digitalisierung in ihre Geschäftsstrategie integriert. Händler müssen die Balance zwischen stationärem und Online-Handel finden, wollen die Abwicklung ihrer Aufträge professionalisieren und ihren Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis ermöglichen. Weil die Erfolge von Online-Händlern den stationären Handel unter Zugzwang setzen, fahren ­viele Unternehmen eine Multi-Channel-Strategie, die dem Kunden beim Einkaufen mehr Komfort bietet, so die Studie weiter.

Digitalisieren wie die Großen

Wenn der kleine Stoffladen um die Ecke, der bereits seit Jahrzehnten seine Stammkundschaft mit exklusiven Waren aus der ganzen Welt bedient, digitalisieren soll, macht sich beim Betreiber nicht selten Ratlosigkeit breit. „Viele kleine Händler haben zwar erkannt, dass sie bei der digitalen Transformation aktiv werden müssen. Aber die Umsetzung gestaltet sich nicht selten schwierig. Kleine Läden scheuen vermeintlich hohe Investitionen in ihre IT-Infrastruktur und vielen fehlt einfach das IT-Know-how“, sagt Thomas Spreitzer, verantwortlich für den Vertrieb im Bereich kleine und mittlere Unternehmen bei der Telekom Deutschland.

Kleine Einzelhändler behelfen sich häufig mit rudimentären Lösungen für die Kasse oder das Warenwirtschaftssystem, verschiedene Systeme, die nicht miteinander kommunizieren und nur mit hohem Aufwand kompatibel arbeiten können. Laut Studie „Der deutsche Einzelhandel“ von ibi ­research sind sogar bei einem Fünftel der Händler noch gar keine digitalen Systeme im Einsatz. Diese Probleme hat die ­Telekom erkannt und gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen enfore eine Lösung entwickelt, die alle Prozesse auf einer Plattform zusammenfasst: Magenta­Business POS. Damit digitalisieren kleine Unternehmen im Handumdrehen verschiedene Abläufe mithilfe eines Systems und sparen Zeit und Kosten.

Mehr Service für Kunden

Herzstück der Lösung ist der enfore Dasher, ein All-in-One POS-Terminal, das dem Anwender Zugang zu einer digitalen Plattform mit kostenfreien, branchenspezifischen Software-Modulen ermöglicht. Ergänzt wird das Gerät durch das enfore Paypad, ein mobiles Kartenterminal. „MagentaBusiness POS öffnet kleinen Geschäften das Tor zur digitalen Welt“, sagt enfore-Gründer Marco Börries. „Einheitliche digitalisierte Systeme, die viele alltägliche Prozesse abbilden, also das, was vorher großen Konzernen mit gut ausgestatteten IT-Abteilungen vorenthalten war, setzen kleine Läden nun einfach selbst um.“ Zum Komplettpaket von MagentaBusiness POS gehört zudem ein IP-basierter Highspeed-Anschluss der Telekom – inklusive Flatrate ins deutsche Festnetz, Internet-Flatrate sowie Service. Speziell geschulte POS-Spezialisten der ­Telekom unterstützen lokale Händler bei Planung, Implementierung und im laufenden Betrieb: Das sorgt für höchste Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit. Falls doch einmal notwendig, bietet die Telekom ­innerhalb der ersten 24 Monate einen komfortablen Austauschservice. Für den Support hat die Telekom außerdem eine eigene Hotline eingerichtet.

Auch der kleine Stoffladen um die Ecke betritt mit MagentaBusiness POS die ­digitale Welt: Das Terminal inklusive Kassensystem erkennt Stammkunden in Zukunft dank digitaler Datenbank wieder, stellt Zusatzinformationen für das Verkaufsgespräch bereit und generiert Rabatte oder Gutscheine. Online bestellen und im Laden abholen: Dank neuem Online-Shop, der zentralen Verwaltung aller Bestellungen und digitaler Terminvergabe können Einzelhändler in Kürze ihren Kunden diesen speziellen Service anbieten. Das Warenwirtschaftssystem ist an die Kasse angebunden und bestellt ­automatisch nach, sobald bestimmte ­Artikel zur Neige gehen. Der Verkäufer hat stets einen aktuellen Überblick über den ­Warenbestand und kann unkompliziert Inventuren durchführen. MagentaBusiness POS bietet so eine digitale Lösung, die bisher nur großen Unternehmen vorbehalten war, und macht kleine Einzelhändler im digitalen Zeitalter wett­bewerbsfähig.­

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