Mit dem Fitness-Tracker bezahlen

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Nach dem Smartphone und der Smartwatch jetzt der Fitness-Tracker: Mit Visa und Fitbit Ionic soll der Einkauf überall bargeldlos möglich sein.

Die Verbreitung der mobilen Vernetzung und mobiler Geräte wächst kontinuierlich und hat trotz der teilweise ungeklärten Sicherheitsprobleme in der Praxis zu mehr digitalen Bezahlvorgängen geführt. Durch eine Kooperation zwischen Visa und Fitbit kann man jetzt auch mit dem neuen Fitbit Ionic auf sein Bargeld verzichten.

Laut Visa hält der Verbraucher „zum einfachen und sicheren Bezahlen die Smartwatch an ein kontaktlosfähiges Kartenterminal“. Voraussetzung dafür ist, dass man eine Visa Kredit- oder Debitkarte einer teilnehmenden Bank in der Fitbit Companion App hinterlegt.

Jim McCarthy, Executive Vice President für Innovationen und strategische Partnerschaften bei Visa Inc. erläutert hierzu: „Visa entwickelt kontinuierlich Technologien, mit denen unsere Partner sicheres und bequemes Bezahlen über mobile Geräte anbieten können. Die Zusammenarbeit mit Fitbit und dem neuen Fitbit Pay- Service ist ein weiterer Schritt, um das Internet der Dinge voranzutreiben.“

Fitbit Pay garantiert die problemlose Abwicklung der Bezahlungen über den Visa Token Service. Dazu heißt es bei Visa: „Die Tokenisierung ist eine Sicherheitstechnologie für Bezahlvorgänge, bei der Karteninformationen wie Kontonummern und Ablaufdaten mit einem eindeutigen digitalen Identifikator („Token“) ersetzt werden. Dieser wird dann für die Zahlung verwendet – ohne die sensiblen Kontoinformationen eines Karteninhabers zu übertragen.“

Kaufen ohne Geldbeutel?

Visa und Fitbit versichern, dass die Nutzer der neuen Technologie nur noch ihr Wearable mit sich am Armband führen müssen – der Geldbeutel könne zu Hause bleiben. Bis diese Projektion und dieser Blick in die Zukunft wirklich umgesetzt sind, dürfte es noch eine Weile dauern. Denn Banken und Händler müssen umfassend mitspielen. Und was passiert, wenn man das Armband verliert oder es gestohlen wird?

Visa versichert, dass die neuesten Ergebnisse einer Umfrage den Wunsch der Konsumenten nach neuen digitalen Bezahlungsmöglichkeiten belegen würden. Für die Studie „Wie werden wir zahlen“ wurden 2.600 Verbraucher ab 18 Jahren in den USA befragt. Mehr als 85 Prozent stehen Wearables grundsätzlich positiv gegenüber, und 60 Prozent bevorzugen generell das Bezahlen mit Kreditkarte und digitalen Bezahlmethoden.

Für Retailer hat die Studie dieses Umfrageergebnis zu bieten: „Verbraucher, die Wearables besitzen, kaufen mehr. Die Studie zeigt, dass Besitzer von Wearables über alle Produktkategorien (Kleidung, Essen, Pflegeprodukte etc.) hinweg mehr als der durchschnittliche Konsument kaufen.“

Die Studie „Wie werden wir zahlen“ gibt es in englischer Sprache hier zum kostenlosen Download: http://www.pymnts.com/how-we-will-pay/

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