Diebold Nixdorf setzt auf Connected Commerce

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Jede siebte Kasse in den großen Lebensmittelmärkten in Großbritannien ist eine SB-Kasse,  jede 22. in Frankreich, lediglich jede 100. in Deutschland. Wachstumspotenzial also für Diebold Nixdorf. 

Weltweit ist der Markt für SB-Systeme auf Wachstumskurs: Laut Marktforscher RBR (Studie „Global EPOS & Self Checkout 2016“) wuchs die Zahl der SCO-Installationen in 2015 (zu 2014) um 5 Prozent, dies auch dank der jüngsten größeren Investitionsprojekte französischer und russischer Handelsunternehmen. Insgesamt schließt Europa, was die Zahl an Installationen pro Jahr betrifft, damit auch auf den größten SCO-Markt USA auf. Der deutsche Handel weist im internationalen Vergleich noch Nachholpotenzial auf.

Zumal mehr als die Hälfte der deutschen Verbraucher SB-Kassen nutzen würden, wenn diese in ihren bevorzugten Einkaufsstätten zur Verfügung stünden – so das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Studie von TNT Infratest im Auftrag des Kölner EHI Retail Institute.

„Unser umfassendes Lösungsportfolio versetzt den Händler nicht nur in die Lage, die Erwartungen seiner Kunden zu erfüllen, sondern bietet ihm gleichzeitig Optionen für eine effiziente, kostenattraktive Neuausrichtung seiner Prozesse und Kundenservices“,
Thomas Fell, Senior Vice President Diebold Nixdorf

Folgerichtig setzte Diebold Nixdorf auf der EuroShop 2017 einen seiner Schwerpunkte beim Thema Self Checkout:

  • Highlights der Präsentation sind die neuen Lösungen BEETLE/iSCAN EASY eXpress und  BEETLE/iSCAN Hybrid. Die hybride Variante verschafft dem Händler hohe Flexibilität: Er kann sie außerhalb der Spitzenzeiten als SB-Kasse für kleine Warenkörbe nutzen, aber auch per Knopfdruck in einen bedienten Kassenplatz umwandeln, um hohe Kundenfrequenzen und größere Warenkörbe abzudecken.
  • Auf den Einsatz als Kiosk-Terminal etwa in Convenience-Abteilungen und als SB-Terminal für den Schnelleinkauf im Shop ist der BEETLE/iSCAN EASY eXpress ausgerichtet. Das neu entwickelte, extrem kompakte Terminal für die Abwicklung unbarer Zahlungen per Karte oder Smartphone begeistert durch innovatives Design und hohe Benutzerfreundlichkeit.
  • Mit K One, dem neuen Kiosk-System von Diebold Nixdorf, können Händler ihren Kunden ein besonderes Einkaufserlebnis vermitteln. Seine Vielseitigkeit prädestiniert das Terminal dazu, die Kunden in vielen Phasen ihres Einkaufs digital zu unterstützen. Zum Beispiel können Produktinformationen abgerufen, Aufträge und Bestellungen angenommen oder spezielle Kundenservices aufgelegt werden – etwa Gutschriften für Premium-Kunden oder der Ticket-Verkauf für regionale Veranstaltungen. Sogar als Self Checkout für kleine Einkäufe kann das K One-Terminal eingesetzt werden.

Weiterhin präsentiert Diebold Nixdorf auf der EuroShop seine Cash Management-Lösungen für Back Office und  POS. Highlight in diesem Ausstellungsbereich ist mit Value Line eine neu entwickelte, kostenattraktive Einstiegslösung für die automatische Münz- und Banknotenverarbeitung am POS. Sie ist insbesondere auf Bezahl-Szenarien mit geringem Bargeldvolumen ausgerichtet, zum Beispiel in Bäckereien, Metzgereien oder Apotheken. Instore Mobility-Services „sind auf dem Weg, ein ebenso wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl der Einkaufsstätte zu werden wie etwa Sortiment, Marken und Preise“, heißt es in einer Verbraucher-Studie des internationalen Marktforschers IDC Retail Insights.

Kundeninteraktion mittels Beacon-Technologie

Auf der EuroShop zeigt Diebold Nixdorf den Fachbesuchern daher in modellhafter Shop-Umgebung, wie sich mobile Touchpoints effizient betreiben lassen und welche Chancen mobile Anwendungen für stationäre Handelsunternehmen bieten. Unter anderem werden die vielfältigen Möglichkeiten der direkten Kundeninteraktion mittels Beacon-Technologie demonstriert. Anhand einer Consumer App (bereitgestellt durch den Diebold Nixdorf- Partner IceMobile) sowie der Digital Signage-Technologie von Prestige Online wird gezeigt, wie Kunden direkt im Shop personalisiert, positionsgenau und interaktiv angesprochen werden können. Ob  Online-Verfügbarkeits-Check, Bestellung im Web und Abholung in der Filiale, Bestellung im Web bei Nichtverfügbarkeit in der Filiale, Zugriff auf die Bestände in anderen Filialen, Rückgabe online bestellter Ware in der Filiale: Händler müssen ihren Kunden kanalübergreifend integrierte Services anbieten.

Mit der Weiterentwicklung seiner TP Application Suite, der umfassenden Software-Plattform für den internationalen Handel, zeigt Diebold Nixdorf im Live-Betrieb und anhand verschiedener Verkaufsszenarien, wie kanalübergreifende Prozesse auch in heterogenen Umgebungen schnell und effizient realisiert werden. Die so genannte „Connected Commerce Platform“ bildet dabei das Herzstück. Die offene Integrationssoftware verknüpft alle Anwendungen – von Loyality-Tools über mobile Kundenservices bis zu Backend-Systemen – und steuert zentral alle Funktionalitäten zwischen den einzelnen stationären und mobilen Touchpoints.  Die modernen Kunden und ihre Wünsche im Mittelpunkt: Unter dieses Motto stellt Diebold Nixdorf seine Präsentationen auf der EuroShop 2017. „Die Verbraucher von heute erwarten schnelle, conveniente und individualisierte Shopping-Erlebnisse“, sagt Senior Vice President Thomas Fell. Digitale Techniken spielen dabei eine ausschlaggebende Rolle.

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